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Abruzzen und Marken


Ferienparadies zwischen Adria und Hochgebirge.
Die klimatischen Bedingungen in der Weinbauregion Abruzzen in Mittelitalien sind unterschiedlich: während es an der Adriaküste trocken und warm ist, wird im Landesinnern das Klima eher von den deutlich kühleren Hügeln der Abruzzen geprägt. Der mit Abstand bekannteste Wein der Abruzzen ist der Montepulciano d'Abruzzo. Bis vor wenigen Jahren als zuverlässiger und preiswerter "Zechwein" weit verbreitet, hat er seit einigen Jahren durch
eine Bewusstseinsveränderung bei den Herstellern eine enorme Qualitätsentwicklung erfahren - nicht nur im Luxussegment, sondern auch und gerade in der "economy class".

Für welchen Wein sind die Marken bekannt? Ganz klar, für den Verdicchio. Die Marken, eine hügelige Küstenregion, sind die italienische Region mit dem zweithöchsten Weißweinanteil am Gesamtvolumen. Und von den besten Erzeugern hier kommen wunderbare, charakteristische Weißweine für erstaunlich wenigGeld.

 

Die italienische Region (ital. Abruzzi) mit der Hauptstadt L´Aquila umfasst 33.352 Hektar Rebfläche. Sie liegt in der Mitte des Stiefels östlich von Rom mit einer rund 130 Kilometer langen Adria-Küste und umfasst die Provinzen Chieti,  L´Aquila, Teramo und Pescara.
Die Region wird von den Apenninen beherrscht, die hier mit dem
Corno Grande (2.914 m) im Gran-Sasso-Massiv und dem Monte Amaro(2.795 m) ihre höchsten Gipfel erreichen. Rund zwei Drittel sind gebirgig und ein Drittel hügelig. Weinbau wird zum Teil auch in hohen Lagen bis 600 Meter Seehöhe zu Füßen des Bergmassivs betrieben. Das Klima ist von extremen Temperatur-Unterschieden zwischen Tag/Nacht bzw. Sommer/Winter geprägt.

 

Bei den roten Sorten dominiert eindeutig Montepulciano gefolgt von Barbera, Ciliegiolo, Merlot und Pinot Nero. Die häufigsten weißen sind Trebbiano- und Malvasia-Varietäten, weiters gibt es viele autochthone Sorten wie Cococciola, Montonico Bianco und Passerina (Biancame). Zwei Drittel der Weine werden von Genossenschaften erzeugt. Zum Großteil werden einfache Vino da Tavolas (Tafelweine) produziert. Es gibt nur drei DOC-Zonen, dies sind Controguerra, Montepulciano d´Abruzzo undTrebbiano d´Abruzzo

 

Sizilien


Sizilien ist ein Weingarten "par excellence". Durch sein besonderes  Mikroklima gehört es zu den besten Anbaugebieten Italiens. Wen wundert es, dass hier auch die Wurzeln des Weins liegen: Bei Centurige in der Provinz Enna fand man eine über 2600 Jahre alte Amphore, auf der zum ersten Mal das Wort "Vino" eingraviert war. Im gleichen Maße wie in den 90er Jahren das Potenzial Siziliens erkannt wurde, kamen auch immer mehr Investoren und fachkundige Winzer nach Sizilien und hoben das Qualitätsniveau spürbar an. Weine aus Sizilien gefallen heute mit ihrer reifen Frucht, ihrer milden Säure und kräftigen Würze. Insgesamt aber ist der Weinbau in Sizilien noch sehr uneinheitlich. Noch immer überschwemmt anspruchsloser, billiger sizilianischer Wein Deutschland. Dabei gibt es doch lohnende Alternativen!

 

Die Insel mit der Hauptstadt Palermo ist mit 133.518 Hektar Rebfläche die größte Region Italiens, zu der auch die südwestlich liegende Insel Pantelleria und die nordöstlich gelegenen Liparischen Inseln zählen.  Das besondere Merkmal und Spezialität der sizilianischen Weine in der Antike waren Süßweine, daran hat sich bis heute nichts geändert. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts erfand hier der Engländer John Woodhouse den wohl berühmtesten aller sizialinischen Weine - den Marsala.
Der Boden ist größtenteils vulkanischen Ursprungs, die Weingärten liegen in bis zu 900 Meter Seehöhe.Rund dreiviertel der Rebfläche ist mit weißen Sorten bestockt, die wichtigsten sind Catarratto (mit 40%), Grillo, Inzolia und Trebbiano. Die häufigsten roten sind Nero d´Avola  (Calabrese) und Nerello. Eine führende Stelle nimmt die Produktion von Tafeltrauben ein. Jährlich werden knapp neun Millionen Hektoliter Wein produziert. Hauptsächlich sind es Grundweine für die Destillation  oder einfache Verschnitte in rot, rosé und weiß. Es gibt ausgezeichnete IGT´s (Tafelweine), die in großen Mengen produziert werden. Die DOC-Weine machen nur knapp drei Prozent der Menge aus. Erst 2004 erfolgte die erste DOCG-Klassifikation.

 

 

Südtirol

Önologische Vielfalt und Leistungsfähigkeit.
Südtirol ist nicht gerade vom mediterranen Klima verwöhnt wie andere, berühmtere Regionen Italiens. Aber gerade dieses andere Klima mit den kühleren Nächten lässt hier besondere Weine entstehen. Jeder, der schon das herrliche Südtirol besucht hat, wird dies bestätigen. Südtirol als Weinbauregion hat in den letzten 10, 15 Jahren eine gewaltige Entwicklung
vollbracht. Waren es vormals einige wenige Pioniere, die den Qualitätsweinbau vorantrieben (an erster Stelle ist hier wohl Alois Lageder zu nennen), so findet man heute eine erstaunliche Breite an Qualitätsproduzenten. Dabei hat die Region ihre Leistungsfähigkeit aber noch gar nicht voll ausgeschöpft. Es bleibt weiter spannend hier. Denn welche Region hat schon ein so diversifiziertes Programm in Stil, Qualität und Preis zu bieten, das zudem in seiner Typizität und Güteklasse keine Konkurrenz zu fürchten braucht?" (Gambero Rosso 2007)

 

Der nördliche Bereich der italienischen Doppel-Region Trentino-Südtirol der südliche
Bereich ist Trentino . Der italienische Name ist Alto Adige. Er entspricht geographisch der Provinz Bozen (ital. Bolzano). Die Rätoromanen legten hier bereits 1.000 v. Chr. Die ersten Weinberge an, Südtirol zählt damit zu den ältesten deutschsprachigen Weinbau-Gebieten. Hier haben die Römer von den Kelten die Verwendung von Weinfässern aus Holz für die Lagerung und den Transport gelernt. Die deutschen Kaiser, die zu ihrer Krönung nach Rom zogen, lernten auf ihren Reisen den Südtiroler Wein kennen und schätzen. Die rund 5.700 Hektar Rebflächen liegen fast ausschließlich in über 500 Meter Seehöhe auf den Hang- und Hügellagen im Etschtal zwischen Meran und Salurn und im Eisacktal zwischen Bozen (Bolzano) und Brixen (Bressanone), mit kleineren Anbauflächen im Vintschgau. In der
Talsohle liegen nur das Lagrein-Gebiet von Gries und das Weißwein-Gebiet von Salurn. Im Etschtal bestehen die Böden zum Großteil aus kiesigem Schwemmlandschotter, auf den Hängen aus verwittertem Geröll mit hohem Kalkanteil. Es herrscht kontinentales Klima mit warmen Sommern und kalten Wintern mit relativ großen Temperatur-Schwankungen vor.

Rund 90 Prozent der Südtiroler Produktion sind DOC-Weine, zu zwei Dritteln Rotweine und zu einem Drittel Weißweine. Rund 80% der Rotweine werden aus den heimischen Vernatsch-Trauben (Schiava, Trollinger) in vielen Spielarten produziert. Die einheimische Lagrein erlebt zur Zeit eine Renaissance. Bei den weißen Sorten stehen Weißburgunder und Chardonnay mit über 50% Mengenanteil an der Spitze, weitere sind Müller-Thurgau, Pinot Blanc, Riesling, Sauvignon Blanc und Traminer
(Gewürztranminer).

 

 

Toskana

 


Die Toskana - die Traumregion der Deutschen schlechthin. Italiens beliebteste Urlaubsregion ist bekannt für ihre einmalige Verbindung von Lebensfreude, kulinarischen Genüssen und einer reichhaltigen Kultur. Ihre sanften Hügel beeindrucken nicht nur durch die wunderschöne Landschaft sondern auch durch die Olivenbäume und die Reben für die berühmten Weine, die hier wachsen. Der Chianti ist der weltweit bekannteste italienische
Wein. Die Winzertradition der Toskana ist Jahrtausende alt und geht auf die
Epoche der Etrusker zurück. Auch die Erneuerung des italienischen Weinbaus in den letzten 25 Jahren geht zum großen Teil auf Impulse aus der Toskana und dem Piemont zurück.

Wo kann man wohl entspannter Urlaub machen und dazu Weine genießen, die zweifellos zu den besten der Welt gehören? Bei einem Weingutsbesuch kann man sich fast überall in der Toskana davon überzeugen, welch hervorragende Qualität aus den zugegebenermaßen sowohl von Boden als auch vom Klima reichlich verwöhnten Trauben entstehen kann. Besonders reizvoll ist die Individualität der Weine.

 

Die italienische Region mit der Hauptstadt Florenz umfasst 63.633 Hektar Rebfläche und ist neben dem Piemont das wohl berühmteste Weinbaugebiet Italiens  Sie liegt an der ligurischen Küste und wird im Osten von den Apenninen begrenzt. Auch die drittgrößte italienische Insel Elba zählt dazu. Die Toskana ist auch landschaftlich eines der schönsten italienischen Gebiete. Im 19. Jahrhundert definierte Baron Ricasoli  die strengen Regeln für die Herstellung eines Chianti des wohl bekanntesten Weins der Toskana (wenn nicht ganz Italiens). Zu dieser Zeit begann auch der Aufstieg der Region zu einer Weinmacht. Das große Gebiet ist im Norden und Osten von den Apenninen begrenzt. Die Weingärten erstrecken sich von den  Bergen bis zur tyrrhenischen Küste. Zu zwei Dritteln liegen die Rebflächen an Berghängen zwischen 100 und 500 Meter Seehöhe. Die Weinlandschaft
wechselt sich mit Olivenhainen und umfangreichen Wäldern ab. Insgesamt 14 wunderschöne Weinstraßen führen durch die Region. Heute gilt die Toskana als das Zentrum des italienischen Qualitäts-Weines.

Der Anteil der DOC- und DOCG-Weine beträgt rund 45 Prozent. Hier ist auch das Phänomen der "Vini da Tavola" entstanden, heute als IGT  bezeichnet, die oft die engen DOC-Grenzen in Frage stellen und manche davon sogar DOCG-Weine übertreffen.
Die als Super-Toskaner  bezeichneten Weine waren zum Beispiel Sassicaia und Ornellaia. Furore machte auch der IGT-Weißwein Galestro . Die Toskana ist auch die Heimat des berühmten Heiligen Weines Vin Santo

Ab den 1990er-Jahren entwickelte sich die Maremma, eine Landschaft im südwestlichen Teil der Region, zu einem neuen rasch wachsenden Hoffnungsgebiet. Viele bekannte Weingüter investieren hier in neue Rebflächen.

 

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